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Der tschechische Präsident Petr Pavel hat am Dienstag einen dreitägigen Staatsbesuch in der Schweiz gestartet. Am ersten Tag stehen Visiten einiger Institutionen an wie etwa des Schweizerischen Instituts für den Schutz vor atomaren, biologischen und chemischen (ABC) Bedrohungen und Gefahren in Spiez oder des Bundesamtes für Rüstung. Zentraler politischer Teil ist ein Treffen mit der schweizerischen Bundespräsidentin Viola Amherd.
Pavel wird von einer Wirtschaftsdelegation begleitet. Am Dienstagvormittag eröffnete er bereits ein tschechisch-schweizerisches Unternehmerforum in Zürich. Für Petr Pavel ist es der zweite offizielle Besuch in der Schweiz. Im Juni dieses Jahres nahm er am Friedensgipfel für die Ukraine teil.
Der tschechische Premier Petr Fiala (Bürgerdemokraten) hat sich gegen einen europäischen Nachrichtendienst ausgesprochen. Seine Einführung sei irreal, sagte der Regierungschef dem Nachrichtenportal Euractiv. Fiala reagierte damit auf einen entsprechenden Vorschlag des ehemaligen finnischen Präsidenten Sauli Niinistö. Dieser hat einen Bericht zur Stärkung der zivilen und militärischen Vorsorge und Einsatzbereitschaft Europas verfasst.
Wie Premier Fiala weiter ausführte, unterstütze er aber eine intensivere Zusammenarbeit der Nachrichtendienste in der EU. Auch der tschechische Inlandsnachrichtendienst BIS gab sich in einer Reaktion eher skeptisch gegenüber der Idee eines EU-weiten Dienstes. Ähnliche Vorschläge seien in der Vergangenheit gemacht, aber nie umgesetzt worden, sagte ein Sprecher des BIS.
Tschechien unterstützt Nordmazedonien beim Bemühen, in die Europäische Union aufgenommen zu werden. Dies sagte Außenminister Jan Lipavský (parteilos) nach einem Treffen mit seinem nordmazedonischen Amtskollegen Timčo Mucunski am Dienstag in Prag. Laut Lipavský wird jedoch der Weg in die EU noch viel Arbeit für das Balkanland bedeuten.
Beide Außenminister sprachen des Weiteren bei ihrem Treffen über die Handelsbeziehungen ihrer Länder und über den Einsatz tschechischer Polizisten an der Grenze zu Griechenland. Die Hilfe durch die Polizei sei für ihn ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die illegale Migration, ergänzte Lipavský.
Der Animationsfilm „Život k sežrání“ (Living Large) der tschechischen Regisseurin Kristina Dufková ist in die engere Auswahl zum Europäischen Filmpreis aufgenommen worden. Dies gab die Europäische Filmakademie am Dienstag bekannt. In der Auswahl befinden sich noch weitere 14 Streifen aus anderen EU-Staaten.
„Život k sežrání“ beruht auf einem Buch des französischen Autors Mikaël Ollivier, die Komödie erhielt beim Festival des animierten Films in Annecy den Publikumspreis. Die Sieger der einzelnen Kategorien beim Europäischen Filmpreis werden am 7. Dezember veröffentlicht.
Im restaurierten Barockpalais Savarin in Prag wird ein Mucha-Museum eingerichtet. Dessen Gestaltung übernimmt Stararchitektin Eva Jiřičná mit ihrem Studio AI Design. Dies teilte die Firma Crestyl mit, die Eignerin des Savarin ist. Zudem führt der Prager Magistrat derzeit Gespräche mit Crestyl, um in dem Gebäude auch Muchas Gemäldezyklus „Slawisches Epos“ ausstellen zu können.
Das Mucha-Museum soll am 24. Januar kommenden Jahres eröffnen. Gezeigt werden bisher nicht ausgestellte Werke des Jugendstil-Künstlers, inklusive früher Ölbilder, Zeichnungen und Studienmaterialien zum „Slawischen Epos“.
Die tschechische Polizei (Policie ČR) hilft ab Dienstagabend bei den Abschüssen von Wildschweinen wegen der Afrikanischen Schweinepest im Kreis Liberec / Reichenberg. Ihr erstes Einsatzgebiet sind nach Absprache mit der Staatlichen Veterinärverwaltung (SVS) die Bezirke Jablonec nad Nisou / Gablonz und Vratislavice nad Nisou / Maffersdorf.
Die Scharfschützen der Polizei wurden im Vorfeld ihres Einsatzes von den Veterinären geschult. Sie werden von Drohnen und Hubschraubern bei ihrer Arbeit unterstützt und sind mit Nachtsichtgeräten ausgestattet. Bereits 2017 und 2018 half die Polizei im ostmährischen Kreis Zlín bei der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest.
Am Mittwoch ist es in Tschechien meist hochnebelartig bedeckt. Örtlich kann aber auch die Sonne durchkommen, vor allem im Osten des Landes und in den Mittelgebirgen. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 5 bis 9 Grad Celsius, bei längerem Sonnenschein sind auch 11 Grad möglich.
Die Krankenschwestern und -pfleger in Tschechien werden wahrscheinlich mehr Befugnisse erhalten. Unter anderem sollen sie künftig über die Höhe des Pflegegeldes entscheiden können.
Mohn, Hanf und Pilze, aber auch etwa die Überflutungen in Mitteleuropa in diesem Herbst und die Erforschung der Gruft der Rosenbergs. Das heutige Hörerforum ist recht mannigfaltig.
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