ECLAT 2019 - Ein Rückblick

3 Monate vor


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Newsletter vom 12.02.2019



Cover Programmbuch 2019
Grafik: palmer projekt



Impressionen von ECLAT 2019
Fotos: Martin Sigmund


ECLAT 2019  - so groß und interdisziplinär wie nie 


"Mehr als je zuvor war das Eclat Festival vom 6. bis 10. Februar 2019 im Stuttgarter Theaterhaus eine Messe der musikalischen Möglichkeiten der Gegenwart." Dieses Resümee zog Andreas Kolb in der Online-Ausgabe der Neuen Musikzeitung (nmz) nach fünf intensiven Festivaltagen.


Die künstlerische Leiterin von ECLAT, Christine Fischer, führt diesen großen Erfolg auch auf „die großartigen Interpret*innen zurück, die das Festival mitgestaltet haben“.


Und nicht zuletzt dank der involvierten Künstler*innen erwies sich ECLAT einmal mehr als Magnet für ein extrem divergentes und zahlreiches Publikum, „das wieder mit großer Aufmerksamkeit, Neugierde und Begeisterungsfähigkeit unser Programm begleitet hat“ sowie für Pressevertreter mit ausgeprägt unterschiedlichen Denkansätzen. Sie erlebten in diesen fünf Tagen Werke von 26 Komponistinnen und 24 Komponisten, darunter allein 37 Uraufführungen in insgesamt 18 Veranstaltungen.


Im Mittelpunkt des Interesses stand das Großprojekt Happiness Machine. Drei Stunden Glück mit dem Klangforum Wien. Zehn Animationsfilmerinnen und 10 Komponistinnen nahmen künstlerisch Stellung zu der Idee der Gemeinwohl-Ökonomie des österreichischen Autors und Polit-Aktivisten Christian Felber. In der Inszenierung der Werke schafften Musiker*innen und Mitarbeiter*innen des Klangforum Wien durch persönliche Testimonials "Raum für das Nachdenken und die Diskussion über eine (menschen)gerechtere Wirtschaftsordnung".


Wie so viele im Publikum zeigte sich auch der Kritiker der Südwestpresse fasziniert von diesem Projekt, das sich nach seiner Ansicht virtuos "zwischen Skepsis und Aufbruch sowie Realität und Utopie bewegt" hat.


Dass bei ECLAT ein ebenso debatten- wie experimentierfreudiges Publikum aufeinandertrifft, gab auch dem facettenreich angelegten Projekt CIRCLES eine ganz eigene Qualität. Spielerisch-intermedial und immersiv mit den Neuen Vocalsolisten über einen langen Zeitraum in die Klangwelten von sieben Komponist*innen einzutauchen, wurde in aller Offenheit als die Herausforderung angenommen, als die es gedacht war.


Aber auch konventionelle Konzertformate besitzen bei ECLAT Sprengkraft - das war im Kammermusikkonzert von Ensemble ascolta zu erleben, in den Konzerten der SWR Klangkörper und in der Schubert Lounge mit der Oslo Sinfonietta.


Darüber hinaus folgte ECLAT in diesem Jahr erstmals intensiv und doch auf seine ganz eigene Art dem Zug der Zeit mit einer groß angelegten Social-Media-Kampagne. Für das Festival wurde damit ein weiterer Spiel- und Debattenraum geschaffen, der in den nächsten Jahren weiter ausgebaut wird.


Freuen Sie sich mit uns auf die nächste Ausgabe von ECLAT vom 5. bis 9. Februar 2020, u.a. mit Werken von Mark Andre, Ashley Fure, Sandeep Bhagwati, Kristine Tjøgersen, Malte Giesen, Marina Khorkova, Samir Odeh-Tamimi, u.v.a.
Als Interpreten*innen sind mit dabei: Arditti Quartet, Curious Chamber Players, Ensemble Modern, KlANK, Stuttgarter Kammerorchester u.v.a.


Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Team von Musik der Jahrhunderte


 
Ausführliche Informationen zu ECLAT finden Sie unter www.eclat.org
Informationen zu allen Konzerten der Neuen Vocalsolisten und sonstigen Terminen von Musik der Jahrhunderte finden Sie unter:
www.mdjstuttgart.de
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dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

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